Alltag

Wochenende in Bildern – KW19

Hallo ihr Lieben,

da ja das letzte #12von12 leider ausfallen musste, weil ich krank war, gibt es jetzt zur Entschädigung ein langes „Wochenende in Bildern“.

Wie ich ja schon öfter erwähnt habe, sind wir noch immer im Einpack-, Umbau-, Renovier- und Umzugsstress und deshalb ist es immer noch etwas ruhig hier. Aber mein Schreibtisch steht schon und ich freue mich sehr darauf, dass ich endlich wieder regelmäßig bloggen kann. Es ist also nur ein vorübergehender Zustand und ich hoffe, ihr habt noch etwas Geduld. Sobald alles überstanden ist, ist auch ein regelmäßiges „Wochenende in Bildern“ geplant. Also, sofern ihr das möchtet.

Jetzt möchte ich euch mal erzählen, was bei uns so von Donnerstag bis heute passiert ist und wie unser Wochenende ausgesehen hat:

Donnerstag
Jawoll, endlich soll sie kommen, unsere neue Küche! Uns wurde mitgeteilt, die Monteure kommen zwischen acht und neun Uhr. Levi und ich waren um 7.50 Uhr da und warteten… und warteten… und irgendwann hatte Levi keinen Bock mehr. Ich auch nicht. Also rufen wir bei der Hotline an, um nachzufragen, was los ist (da war es 8.45 Uhr). Dumm nur, dass diese Hotline erst ab 9.30 Uhr belegt ist. Also, weiter warten und das Kind irgendwie bespaßen. Das heißt, einfach mal den Weg auf und ab laufen…

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Die Herren kamen um 9.10 Uhr und die Küche stand am Freitag um 16 Uhr. Fehlen natürlich noch Kleinigkeiten, aber wie es eben so ist mit Monteuren: Irgendwas fehlt immer. Aber ich liebe die neue Küche!!!

Freitag
Am Freitag hatte ich quasi Kind-frei und war in Sachen „Hochzeit“ unterwegs. Meine Trauzeugin und eine weitere Freundin haben es gewagt, sich mit mir auf den Weg in die große Stadt zu machen und Brautschuhe zu suchen. Wir haben Vieles gefunden, aber leider keine Schuhe. Gerne würde ich euch mehr dazu erzählen, nur „leider“ liest mein Liebster das auch und das wäre dann nicht so schlau.

Samstag
ICH WAR BEI IKEEEEEEEA. Ja, ich habe es getan. An einem Samstag. Bei schlechtem Wetter. Aber ich hatte den Vorteil, dass ich alleine gefahren bin und somit alle Zeit der Welt hatte. Bevor ich auf den großen Rundgang ging, wollte ich mich eigentlich mit meinen heißgeliebten Köttbullar stärken. Kannste vergessen. Schlange ohne Ende, das Personal kam mit dem Auffüllen nicht nach und weil ich einfach keinen Bock hatte, mich anzustellen, hab ich mir bequem ne Waffel und ein Dessert geholt. Zuckerhaltig genug für das bevorstehende Abenteuer.

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Ich hatte einen Platz, von dem aus ich alles sehen konnte. Da ich gerne die Menschen beobachtete, war meine Sicht mehr als genial. Ich konnte sehen, wie genervte Eltern den Rundgang beendet haben und eigentlich in die SB-Halle wollten – die Kinder aber klebten förmlich in der Kinderabteilung. Dann gab es Paare, die wortlos vom Rundgang ins Restaurant gingen. Mit Blicken, die verrieten, dass man sich nicht unbedingt gleicher Meinung ist beim Billy-Regal. Schwangere (wieso ist IKEA eigentlich immer voll davon?), die die Treppe hochächzen, angestrengt die Hände in die Hüfte stemmen und sehnsuchtsvoll zum Restaurant rübergucken. Männer, die wartend mit „Holt-mich-hier-raus“-Blick im Restaurant sitzen. Und Kinder, die herumrennen und schreien, als wäre sonst niemand da.

Ich bin also mit meiner Liste gestartet, habe alles bekommen, was ich wollte und bin nach fast drei Stunden zufrieden wieder nach Hause gefahren.

Und ich habe für Levi endlich den Sessel besorgt, den ich eigentlich schon immer mitnehmen wollte:

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Liebe Über-Mamas: Nachdem ich das Foto gemacht habe, wurde er auf einen „gesünderen“ Platz gelegt. 😉

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Sonntag und Montag:
Die beiden Tage gehörten ganz der Familie. Levis Uroma feierte am Sonntag ihren 81. Geburtstag. Das hieß für uns: Viel Essen und viel Reden. Da auch die anderen Kinder in der Familie immer größer werden, ist es schön zu sehen, wie sie alle auf- und miteinander reagieren. Die beiden Jüngsten werden bald ein Jahr und der Älteste ist vier. Also alle in einem tollen Alter. Levi wurde von seiner Oma und der Uroma verwöhnt, durfte essen, wonach ihm war und war am Abend sowas von platt.

Am Montag haben wir Levis Opa besucht. Er ist gerade auf Kur und somit war das für uns ein kleiner Ausflug. Auch da gab es wieder gutes Essen und einen gemütlichen Ausklang mit Kaffee. Wäre das Wetter etwas besser gewesen, hätten wir den Tag sicher anders gestalten können. Aber was soll’s, es kann nur besser werden.

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Mit diesem Bild verabschiede ich mich und hoffe, ich konnte die nicht geschafften #12von12 ein bisschen wieder gut machen.

Ich hätte gerne ein paar Bilder mehr gezeigt aber ich muss gestehen, ich nehme mir immer vor, hier und da Bilder zu machen und vergesse das ständig, weil ich mit anderen Dingen beschäftigt bin,

Das Kind schläft jetzt und wir werden uns an die Online-Planung unseres neuen Kleiderschranks machen. Damit mein Liebster am Mittwoch so wenig Zeit wir möglich im IKEA verbringen muss und einfach mit einem Plan da hinfahren und es abholen kann. Das nenne ich „Service“.

Macht es gut, kommt gut in die neue Woche und lasst mich gerne wissen, ob ihr gerne öfter von unseren Wochenenden lesen möchtet.

Bis bald,

SimoneSIGNATUR

1 Kommentar

  1. Hallo liebe Simone,
    ich finde deinen Blog wunderbar. Momentan läuft bei mir im Leben alles schief, deswegen finde ich es immer sehr erholsam und es gibt mir jedes mal neuen Mut, wenn ich deinen Blog lese mit den liebreizenden Geschichten aus eurem Leben.
    Ich hoffe du machst noch lange so weiter und ich würde mich über eine Rückmeldung deinerseits freuen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dein Jan Einar Otten

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