Schwangerschaft

Mit Bauch auf 3.057 Metern – #tbt

Heute ist (definitiv!!!) Donnerstag und es ist wieder Zeit für den #tbt!

Ich möchte euch heute mal erzählen, wie das so war – mit Bauch auf über 3.000 Metern 🙂

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Wir hatten irgendwann, als ich im fünften Monat war, beschlossen, dass wir nochmal ein paar Tage wegfahren wollen. Uns war bewusst, dass ich das bald nicht mehr machen kann, da ich ja noch ein bisschen Schwangerschaft und die damit verbundene Gewichtszunahme vor mir hatte. Außerdem wollten wir nochmal unsere Zweisamkeit genießen und entspannen.

Wir haben uns dann für die Schweiz entschieden. Wir lieben die Berge und die Luft und wollten natürlich nicht nur faul rumsitzen, sondern auch ein bisschen wandern. Mir ging’s gut und es sprach nichts dagegen.

Ich hatte ein bisschen Sorge, weil das Hotel schon auf 2.000 Meter lag und habe mir natürlich das Okay meiner Ärztin geholt. Ich solle einfach das machen, worauf ich Lust habe. Es spricht auch im sechsten Monat nichts gegen einen Ausflug auf über 3.000 Meter und wandern darf ich auch.

Die Fahrt dahin war seeeeeehr kurvig auf die letzten 60 Minuten und ich hatte das Gefühl, mein Bauch wird immer schwerer und legt sich so richtig mit in die Kurven. Dementsprechend war mir schlecht mir graute schon vor der Heimfahrt. Aber hilft ja nix, da musste ich durch. Im Hotel angekommen, hatte ich keinerlei Schwierigkeiten, was die Luft anging. Mir wurde nämlich vorher gesagt, es könnte sein, dass ich mich da erst „reinatmen“ muss.

Die nächsten beiden Tage nutzten wir, um die Wahnsinns-Aussicht auf die Schweizer Berge genießen zu können. Das heißt, es ging mit der Seilbahn auf über 3.000 Meter. Ich sollte eigentlich erstmal auf der Mittelstation bleiben und da eine Stunde in die Luft reinfinden. Fand ich Quatsch, mir gings gut und ich wollte gleich hoch. Am zweiten Tag sind wir dann runterwärts an der Mittelstation ausgestiegen und ins Tal gewandert. Wir waren so an die drei Stunden unterwegs und das einzige Problem waren meine Füße, die Schuhe wurden nicht oft getragen und somit taten die Füße weh. Aber meinem Bauchbewohner und mir tat das Laufen sehr gut.

Und das Tolle ist: Ich habe bis dahin leider nie wirklich etwas gespürt. Keine Tritte oder sonst etwas, wovon jede Schwangere immer schwärmt. Aber als wir wieder von unserem Kurzurlaub zurück waren, wurde mein kleiner Mann zum Fußballer und hat getreten, was das Zeug hält. Ich schiebe es ja auf die Luft, die wir im Urlaub hatten.

Mein Bauch und ich auf 3.057m
Mein Bauch und ich auf 3.057m

Es war immer ein tolles Gefühl, ihn zu spüren, auch wenn es am Schluss wirklich sehr eng war und zum Teil weh getan hat. Aber ich erinnere mich gerne daran und weiß auch heute noch genau, wie es sich anfühlt. Immer noch schwer zu glauben, dass es dieses Wunder gibt! 🙂

Habt ein schönes Wochenende,

bis bald <3

 

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