Alltag

Swimy-Premiere

Ich habe ja schon vor langer Zeit versprochen, Euch von unserem „Swimy“ zu erzählen. Ich wollte das eigentlich schon längst tun, aber ständig kam mir etwas dazwischen (es ist halt nicht so leicht mit einem Kind, dass nun vorwärts kommt, dauernd fällt etwas um oder muss in Sicherheit gebracht werden 😉 ). Hinzu kommt ja, dass wir im Urlaub waren, dann waren wir krank und nochmal kurz im Urlaub. Ich hoffe, ihr lest uns trotzdem noch weiterhin gerne 🙂

Ja, wie kam ich eigentlich zu unserem „Swimy„? Wir waren mit Levi im Sommer im Freibad und wechselten uns damit ab, ihn im Wasser zu halten. Als wir dann genug hatten und aus dem Babybecken rausgingen, ging ich an unzähligen Mamas vorbei, die über das Können und Wollen ihrer Kinder redeten. Eine davon stand locker-lässig im knöchelhohen Wasser, hatte ihre Arme verschränkt und redete mit einer anderen Mama. Ein Fuß stieß immer wieder mal dieses runde Etwas an, auf dem ihr ca. fünf Monate altes Kind lag. Ich war hin und weg von diesem Teil und habe sie gleich mal gefragt, wie das Teil heißt und woher man das bekommt. Zurück an unserem Liegeplatz habe ich gleich mal gegoogelt und mit Entsetzen festgestellt, dass dieses Ding, genannt „Swimy“ von der Firma Grabner, um die 60 Euro kostet.

Da ich nicht eingesehen habe, so viel auszugeben für etwas, von dem ich nicht weiß, ob mein Kind darauf Spaß hat, habe ich es mir gebraucht (eigentlich unbenutzt, stand nur rum) für 25 Euro gekauft. Leider hat es ewig gedauert, bis wir es endlich testen konnten aber als wir es dann endlich testen konnten, waren wir total begeistert.

Wenn man den Swimy in den Händen hat, fühlt es sich an, als wäre es ein Styroporring, der mit einem Neoprenstoff bezogen ist. Es ist wirklich sehr leicht. Der Swimy riecht keineswegs unangenehm und hat ein lustiges Design. Die genaue Beschreibung findet ihr hier.

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Foto: privat

Wir haben den Swimy „aufs“ Wasser gelegt, den Kleinen bäuchlings drauf, den gepolsterten Klettverschluss über dem Rücken geschlossen, den Gurt darüber und den zwischen den Beinen (3-Punkt-Gurt) miteinander verbunden und geschlossen und dann konnte es losgehen. Es ist sehr leicht und vor allem auch alleine zu schaffen. Levi hatte seine Hände frei und mit den Füßen konnte er sich im Wasser vorwärts strampeln. Er hat sich sofort reinlegen lassen und hatte auf jeden Fall viel Spaß darauf. Dank eines Haltegriffs auf der Vorderseite (also unterhalb seines Kopfes) konnten wir ihn immer mitziehen. Und wenn uns danach war, konnten wir ihn zwischen uns beiden hin und her schieben, wenn wir ein paar Meter auseinander standen. Es bestand nie die Gefahr, dass er umkippen konnte.

Der Swimy von hinten Foto: privat
Der Swimy von hinten
Foto: privat

Der Swimy wurde im normalen Becken ausprobiert und im Wellenbad. Auch da war Levi keine Sekunde in Gefahr. Wir haben immer nur den hinteren Bereich im Wellenbad genutzt, nicht die Stelle, wo die Wellen „einbrachen“, das war uns zu gefährlich.

Der Swimy von unten Foto: privat
Der Swimy von unten
Foto: privat

Unser Fazit: Der Swimy von Grabner ist definitiv sein Geld wert, im Nachhinein wären sogar die 60 Euro in Ordnung gewesen. Levi war nie in Gefahr, wir hatten unsere Hände frei und konnten auch so mal nebenher schwimmen. Er ist sehr leicht zu bedienen, auch wenn man mit dem Kind alleine ins Schwimmbad geht, kann das Kind problemlos reingelegt und rausgenommen werden. Ein großer Pluspunkt ist auch die Tasche, die mitgeliefert wird. So kann man den Swimy praktisch transportieren und kann ihn auch prima verstauen, wenn er noch nass ist.
Einziger Minuspunkt: Der Swimy braucht sehr lange, bis er wieder trocken ist. Aber das ist dann wirklich nicht mehr schlimm 🙂

Natürlich möchte ich noch dazu sagen, dass der Swimy nicht dafür da ist, sein Kind unbeaufsichtigt ins Wasser zu legen. Er bietet keinen 100%igen Schutz vor Ertrinken und ist auch nicht als Schwimmhilfe gedacht!

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