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Schwangerschaft

Schwangerschaftspremiere

Mein kleiner Mann wurde natürlich nicht von einem Storch gebracht, er kam aus meinem Bauch 🙂 Ich möchte euch hier ein bisschen was über meine Schwangerschaft erzählen:

Ich hatte meine Pille schon länger abgesetzt und anfangs natürlich jeden Monat, wenn meine Periode nicht kam, gedacht, ich bin schwanger und war natürlich enttäuscht, dass ich es nicht war. Da ich aber irgendwann “eingesehen” habe, dass es normal ist, dass die Periode nach Absetzen der Pille ziemlich unregelmäßig kommt, habe ich einfach irgendwann aufgehört, mich damit zu beschäftigen und ständig daran zu denken.
Ca. neun Monate nach dem Absetzen waren wir für ein paar Tage im Urlaub, meine Periode war mittlerweile zehn Tage überfällig und ich habe mir natürlich nichts dabei gedacht. Ich habe den Urlaub genossen, viel Spaß gehabt und als wir dann wieder zuhause waren, war ich der Meinung, dass es vielleicht doch an der Zeit ist, einen Schwangerschaftstest zu machen. Der werdende Papa wusste davon nichts und als ich ihm den positiven Test auf den Tisch gelegt habe und selber noch nicht so ganz geglaubt habe, dass es geklappt hat, wurde uns beiden klar: “Wir werden Mama und Papa”. Das habe ich mir ein paar Tage später von meiner Frauenärztin bestätigen lassen und wir hatten nun auch ein Datum: Am 7. Februar 2015 sollte unser Kind auf die Welt kommen.
Ich hatte eine relativ entspannte Schwangerschaft, solange ich noch arbeiten ging. Mir machten nur die elfte und zwölfte Woche zu schaffen. In der elften Woche waren wir im Urlaub in der Türkei, ich hatte keinen Appetit, habe mich vor Kaffee geekelt, obwohl ich ihn eigentlich immer geliebt habe und ich hatte mit leichter Übelkeit zu kämpfen. Ich schiebe das aber auf die Hitze, die in der Zeit herrschte.
Zu jeder Untersuchung war auch der Papa mit dabei, die Ärztin war immer sehr genau, hat sich sehr viel Zeit genommen und alles erklärt. Ich habe 120 Euro dafür gezahlt, dass bei jeder Untersuchung ein Ultraschall gemacht wird, auch in 3D. Die Krankenkasse zahlt ja leider nur einen Ultraschall pro Trimester.
Bei der dritten Untersuchung, ich war in der 15. Woche, hatten wir die Hoffnung, dass uns gesagt werden kann, ob wir einen Jungen oder ein Mädchen bekommen. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass es ein Junge wird und das hat sich auch bestätigt. Unser Kleiner wurde sozusagen von unten gezeigt, man hatte einen Blick auf den Popo, die gespreizten Beine und auf das “Erkennungszeichen” von ihm. Das war mehr als eindeutig und das sollten wir von nun an bei jeder Untersuchung sehen.

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Ich bin im Dezember dann in Mutterschutz gegangen, die ersten zwei Wochen zuhause waren ja ganz nett aber danach war jeder Tag einfach nur bestimmt von Nachts-nicht-schlafen-können und Warten. Ich wurde natürlich immer dicker, vor allem in den letzten drei Monaten. Hinsetzen, Aufstehen, im Bett umdrehen war alles anstrengend und von “uff” und “phhhhhhhhhh” begleitet.
Ich habe mich neben der Geburtsvorbereitung natürlich auch mit Dingen beschäftigt, die angeblich die Geburt erleichtern sollen und habe mich für “Aquafitness für Schwangere” und Akupunktur entschieden. Aquafitness fand ich sehr entspannend, ich habe die Nacht danach immer sehr gut geschlafen und man hatte einen Austausch mit anderen Schwangeren, die sich auch gefühlt haben wie ein Walross, man war also nicht allein 🙂
Für die Akupunktur habe ich mich entschieden, weil sie die Wehen verkürzen soll, allerdings kann es dafür länger dauern, bis sich der Muttermund öffnet und beides auch nur dann, wenn man alle vier Termine wahrnimmt. Ich hatte ja schon länger das Gefühl, dass mein Kind im Januar noch kommt und somit war also auch die “Gefahr” da, dass ich nicht alle Termine einhalten kann (man kann erst vier Wochen vor dem ET beginnen) und mein Kind vor dem letzten Termin kommt, aber ich bin das Risiko eingegangen.

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Bild: andyblond photos 24

Irgendwann ging es also in den Endspurt, das Kinderzimmer war fertig, alles war eingekauft, der Name stand fest, ich war in der 38. Woche und hatte absolut keinen Bock mehr und habe natürlich viele Dinge versucht, die Wehen auslösen können. Ich habe täglich gebadet (mein Bauch war natürlich so dick, dass er aus dem Wasser ragte, ich habe da zusätzlich noch ein nasses Handtuch drübergelegt), ich habe den Himbeerblättertee regelrecht gesoffen, habe mich am kleinen Zeh massieren lassen, bin spazieren gegangen und habe natürlich ständig irgendwas im Haushalt gemacht.

Endlich kam dann der Tag, an dem es losgehen sollte. Ich war am Abend noch in der heißen Badewanne, mein Freund hat meinen kleinen Zeh massiert und die Straße, die zum Krankenhaus führt, war aufgrund des starken Schneefalls gesperrt. Um 22.45 Uhr platzte dann meine Fruchtblase…

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