Wochenende in Bildern – KW19

Hallo ihr Lieben,

da ja das letzte #12von12 leider ausfallen musste, weil ich krank war, gibt es jetzt zur Entschädigung ein langes „Wochenende in Bildern“.

Wie ich ja schon öfter erwähnt habe, sind wir noch immer im Einpack-, Umbau-, Renovier- und Umzugsstress und deshalb ist es immer noch etwas ruhig hier. Aber mein Schreibtisch steht schon und ich freue mich sehr darauf, dass ich endlich wieder regelmäßig bloggen kann. Es ist also nur ein vorübergehender Zustand und ich hoffe, ihr habt noch etwas Geduld. Sobald alles überstanden ist, ist auch ein regelmäßiges „Wochenende in Bildern“ geplant. Also, sofern ihr das möchtet.

Jetzt möchte ich euch mal erzählen, was bei uns so von Donnerstag bis heute passiert ist und wie unser Wochenende ausgesehen hat:

Donnerstag
Jawoll, endlich soll sie kommen, unsere neue Küche! Uns wurde mitgeteilt, die Monteure kommen zwischen acht und neun Uhr. Levi und ich waren um 7.50 Uhr da und warteten… und warteten… und irgendwann hatte Levi keinen Bock mehr. Ich auch nicht. Also rufen wir bei der Hotline an, um nachzufragen, was los ist (da war es 8.45 Uhr). Dumm nur, dass diese Hotline erst ab 9.30 Uhr belegt ist. Also, weiter warten und das Kind irgendwie bespaßen. Das heißt, einfach mal den Weg auf und ab laufen…

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Die Herren kamen um 9.10 Uhr und die Küche stand am Freitag um 16 Uhr. Fehlen natürlich noch Kleinigkeiten, aber wie es eben so ist mit Monteuren: Irgendwas fehlt immer. Aber ich liebe die neue Küche!!!

Freitag
Am Freitag hatte ich quasi Kind-frei und war in Sachen „Hochzeit“ unterwegs. Meine Trauzeugin und eine weitere Freundin haben es gewagt, sich mit mir auf den Weg in die große Stadt zu machen und Brautschuhe zu suchen. Wir haben Vieles gefunden, aber leider keine Schuhe. Gerne würde ich euch mehr dazu erzählen, nur „leider“ liest mein Liebster das auch und das wäre dann nicht so schlau.

Samstag
ICH WAR BEI IKEEEEEEEA. Ja, ich habe es getan. An einem Samstag. Bei schlechtem Wetter. Aber ich hatte den Vorteil, dass ich alleine gefahren bin und somit alle Zeit der Welt hatte. Bevor ich auf den großen Rundgang ging, wollte ich mich eigentlich mit meinen heißgeliebten Köttbullar stärken. Kannste vergessen. Schlange ohne Ende, das Personal kam mit dem Auffüllen nicht nach und weil ich einfach keinen Bock hatte, mich anzustellen, hab ich mir bequem ne Waffel und ein Dessert geholt. Zuckerhaltig genug für das bevorstehende Abenteuer.

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Ich hatte einen Platz, von dem aus ich alles sehen konnte. Da ich gerne die Menschen beobachtete, war meine Sicht mehr als genial. Ich konnte sehen, wie genervte Eltern den Rundgang beendet haben und eigentlich in die SB-Halle wollten – die Kinder aber klebten förmlich in der Kinderabteilung. Dann gab es Paare, die wortlos vom Rundgang ins Restaurant gingen. Mit Blicken, die verrieten, dass man sich nicht unbedingt gleicher Meinung ist beim Billy-Regal. Schwangere (wieso ist IKEA eigentlich immer voll davon?), die die Treppe hochächzen, angestrengt die Hände in die Hüfte stemmen und sehnsuchtsvoll zum Restaurant rübergucken. Männer, die wartend mit „Holt-mich-hier-raus“-Blick im Restaurant sitzen. Und Kinder, die herumrennen und schreien, als wäre sonst niemand da.

Ich bin also mit meiner Liste gestartet, habe alles bekommen, was ich wollte und bin nach fast drei Stunden zufrieden wieder nach Hause gefahren.

Und ich habe für Levi endlich den Sessel besorgt, den ich eigentlich schon immer mitnehmen wollte:

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Liebe Über-Mamas: Nachdem ich das Foto gemacht habe, wurde er auf einen „gesünderen“ Platz gelegt. ;)

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Sonntag und Montag:
Die beiden Tage gehörten ganz der Familie. Levis Uroma feierte am Sonntag ihren 81. Geburtstag. Das hieß für uns: Viel Essen und viel Reden. Da auch die anderen Kinder in der Familie immer größer werden, ist es schön zu sehen, wie sie alle auf- und miteinander reagieren. Die beiden Jüngsten werden bald ein Jahr und der Älteste ist vier. Also alle in einem tollen Alter. Levi wurde von seiner Oma und der Uroma verwöhnt, durfte essen, wonach ihm war und war am Abend sowas von platt.

Am Montag haben wir Levis Opa besucht. Er ist gerade auf Kur und somit war das für uns ein kleiner Ausflug. Auch da gab es wieder gutes Essen und einen gemütlichen Ausklang mit Kaffee. Wäre das Wetter etwas besser gewesen, hätten wir den Tag sicher anders gestalten können. Aber was soll’s, es kann nur besser werden.

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Mit diesem Bild verabschiede ich mich und hoffe, ich konnte die nicht geschafften #12von12 ein bisschen wieder gut machen.

Ich hätte gerne ein paar Bilder mehr gezeigt aber ich muss gestehen, ich nehme mir immer vor, hier und da Bilder zu machen und vergesse das ständig, weil ich mit anderen Dingen beschäftigt bin,

Das Kind schläft jetzt und wir werden uns an die Online-Planung unseres neuen Kleiderschranks machen. Damit mein Liebster am Mittwoch so wenig Zeit wir möglich im IKEA verbringen muss und einfach mit einem Plan da hinfahren und es abholen kann. Das nenne ich „Service“.

Macht es gut, kommt gut in die neue Woche und lasst mich gerne wissen, ob ihr gerne öfter von unseren Wochenenden lesen möchtet.

Bis bald,

SimoneSIGNATUR

Mein Mini-Model – wenn ein Kind zum Fotografen geht…

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch einfach mal erzählen, wie so ein Fotoshooting mit Kind aussieht.
Warum ich das mache? Weil es ganz viel Spaß gemacht hat und etwas ganz Tolles dabei herausgekommen ist. Ich möchte euch einfach daran teilhaben lassen und am Ende habt ihr sogar die Chance auf ein kostenloses Fotoshooting – lesen lohnt sich!

Kleider machen Leute… oder Kinder… oder auch nicht
Für so ein Fotoshooting ist es erstmal wichtig, sichdarüber Gedanken zu machen, was man dem Kind anzieht. Am Besten ist eigentlich etwas, was nicht umständlich anzuziehen ist und worin sich das Kind auch wohlfühlt. Es sollten vor allem auch Klamotten sein, die zu dem Kind passen und es nicht unbedingt lächerlich machen. Es wird wohl nicht ganz zu vermeiden sein, dass das Kind in 15 Jahren das Bild anschaut und sich denkt: „Oh Gott, was hatte ich da bloß an?“ Aber dafür können wir dann wirklich nix. Schließlich gehen wir ja mit der Mode.

Bild: Andyblond Photos 24
Bild: Andyblond Photos 24

Indoor, Outdoor, Photoshop?
Man sollte vorher schon mit dem Fotografen abklären, was für Wünsche man hat, welche Hintergründe man möchte oder vielleicht auch, wo man das Shooting macht. Dann kann sich der Fotograf darauf vorbereiten bzw. den Ort, wo das Shooting stattfindet, herreichten, das Kind kann auch schon fertig gemacht werden und man muss nicht erst vor Ort lange rummachen. Je länger so etwas dauert, umso weniger hat das Kind dann Lust.

Bei uns war das so, dass ich geschaut habe, dass Levi ausgeschlafen und satt zum Shooting konnte. Wir haben deshalb auch keine feste Zeit ausgemacht und waren somit sehr entspannt und konnten losfahren, als wir dann eben soweit waren.

Eine Runde Bespaßen, bitte!
Beim Shooting selber waren neben dem Fotografen, dem Kind und mir noch zwei weitere Personen dabei. Das war eigentlich ganz praktisch, denn jeder stand irgendwo hinter dem Fotografen und hat das Kind bespaßt. Man muss halt schon so Einiges tun, damit das Kind in die Kamera guckt und lächelt. Vor allem dann, wenn so viel Spielzeug um ihn herum ist.
Bespaßt wurde im Sinne von „Levi, schau…“, „Levi, wie groß bist du?“… „Levi, gib mal Kuss“… „Kuckuck, schau, hiiiier“… Ist immer ganz praktisch, wenn man weiß, auf was das Kind reagiert. Kann man dann wunderbar einsetzen. Sieht lustig aus und irgendwann stellt sich dann die Frage, wer hier eigentlich das Kind ist 🙂

"Levi, wie groß bist du?" Bild: Andyblond Photos 24
„Levi, wie groß bist du?“
Bild: Andyblond Photos 24

Das Kind ist nicht bei Heidi Klum!
Wir hatten insgesamt drei verschiedene Outfits und haben bei jedem so lange gemacht, bis wir gemerkt haben, dass Levi keine Lust mehr hat. Dann habe ich ihn kurz umgezogen, der Fotograf hat den Hintergrund bzw. die „Accessoires“ geändert und schon war die Location wieder für Levi interessant.
Beim dritten Outfit ging das dann auch erstmal gut, allerdings hatte Levi dann nach insgesamt ca. einer Stunde wirklich genug und wollte nicht mehr. Da haben wir dann auch aufgehört und damit war es dann gut.

Hier noch zwei Bilder, gerne beschreibe ich, was wir dafür „tun mussten“:

"Sag mal Hallo Hallo" Bild: Andyblond Photos 24
„Sag mal Hallo Hallo“
Bild: Andyblond Photos 24
"Bitte Bitte" Bild: Andyblond Photos 24
„Bitte Bitte“
Bild: Andyblond Photos 24

 

Habt ihr auch mal Lust, „Bespaßer“ zu sein und tolle Fotos mit dem Kind zu machen? Ich verlose nämlich ein Fotoshooting bei Andyblond Photos 24!!
Was müsst ihr dafür tun?
– Euer Kind sollte 1-3 Jahre alt sein
– Liked meine Seite, hinterlasst mir einen Kommentar und erzählt   mir, mit welchem Outfit ihr euer Kind fotografieren lassen wollt
– Gebt der Facebook-Seite von AndyBlond24 ein Like (klickt drauf und ihr kommt direkt hin)
– Wer den Beitrag teilt, bekommt ein Zusatzlos

Das Gewinnspiel endet am Sonntag, den 1. Mai 2016 um 23.59 Uhr. Der Gewinner wird namentlich bekanntgegeben und erklärt sich damit einverstanden, dass sein Name an Andyblond Photos 24 weitergegeben wird. Die An- und Rückreise zum und vom Fotoshooting (in 73432 Aalen) erfolgt auf eigene Kosten. Der Gewinner bekommt von mir die Kontaktdaten von AndyBlond24 und setzt sich für einen Fotoshooting-Termin selbst mit ihm in Verbindung.
Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook. Viel Glück!

SimoneSIGNATUR

Zu Besuch bei der Kinderärztin

Eins vorweg – wir haben eine tolle Kinderärztin und ihre Helferinnen sind auch total klasse. Da sollte man eigentlich meinen, wir gehen da gerne hin. NICHT!
Wir waren ja schon ein paarmal dort und hatten leider immer das große „Glück“, dass die Praxis immer sehr voll war. Gut, dafür kann sie ja nix. Aber dafür hatte ich schon öfter Gelegenheit, mir mal so die anderen kleinen Patienten und deren Eltern anzuschauen. Beim letzten Besuch ging es Levi leider gar nicht gut und das Verhalten mancher Mütter brachte mich dazu, euch jetzt mal zu erzählen, wie solche Besuche bei unserer Kinderärztin aussehen (können).

Wie schon erwähnt, ging es Levi beim letzten Mal richtig schlecht. Er saß auf meinem Schoß, hatte zu nichts Lust und wollte einfach nur in Ruhe gelassen werden. Er war so richtig krank und das hat man eigentlich aus meterweiter Entfernung schon gesehen.

Aber nein, es gibt ja da diese Mütter, die meinen, sie müssen ihre Kinder darauf hinweisen, dass noch andere Kinder in der Praxis sind und sie sich doch mit denen beschäftigen sollen, damit Mama quatschen oder am Handy rumspielen kann. So eine kam dann auch auf uns zu. Wir saßen mit Absicht etwas am Rande, damit Levi ein bisschen Ruhe hatte. Hinzu kam, wie sollte es auch anders sein, dass er krank war und ich nicht riskieren wollte, dass sich ein anderes Kind ansteckt bzw. Levi nicht noch zusätzlich angesteckt wird. Sehen wohl nicht alle so. Jedenfalls kam dann eine Mama auf uns zu, das Kind lief nebenher. Sie blieben vor uns stehen und sie sagte zu ihrem Kind: „Ach schaaaaau mal, der (auf Levi zeigend) ist bestimmt so alt wie du, sag mal ‚Hallo‘ zu ihm!“ Das Kind machte einen Schritt auf uns zu und wollte Levi anfassen und wahrscheinlich auch „Hallo“ sagen. Ich versuchte der Mutter mit Blicken klarzumachen, dass das eine denkbar schlechte Idee ist, was sie wohl dazu brachte, das Kind nochmal zu motivieren, doch zu uns zu gehen und Levi zu begrüßen. Vielleicht trug sie ja ein Schild um den Hals mit der Aufschrift „Macht nix, wenn mein Kind krank wird“ oder so, ich habe es jedenfalls nicht gesehen. Ich habe meine Arme um Levi gelegt, um ihr zu zeigen, dass ich davon nix halte. Sie lächelte mich mit einem „von-Mama-zu-Mama-Lächeln“ an und mir platzte der Kragen. „Sie sehen doch sicher, dass mein Kind krank ist. Ich weiß leider noch nicht, was er hat, aber ich möchte nicht, dass Ihr Kind sich ansteckt oder mein Kind noch zusätzlich ansteckt. Nehmen Sie Ihr Kind und beschäftigen Sie sich mit ihm und lassen Sie mein Kind krank sein!“. Sie sah mich verständnislos an, schaute zu ihrem Kind und sagte ihm, dass „diese Frau nicht mit uns spielen möchte“ und ging.

Ich schaute dann weiter dem Treiben in der Praxis zu, als ein Junge, ca. vier Jahre alt, sich auf den Weg zum WC machte, mit einem leeren Becher in der Hand. Stolz wie Oskar ging er auf’s Klo und kam mit einem halbvollen Becher wieder raus. Er hatte das Bedürfnis, jedem zu zeigen, was er da tolles Geleistet hat und rannte (!) mit dem Becher in der Praxis herum. Von der Mutter keine Spur! Sie kam dann irgendwann aus einem Zimmer raus und lachte, „weil das ja so süß“ ist, und holte ihn in das Zimmer, aus dem sie kam.

Wir durften mittlerweile auch in ein Behandlungszimmer und die Arzthelferin hat mich gebeten, Levi obenrum schon mal freizumachen, während wir auf die Ärztin warten. Ich habe Levi dann ein bisschen hingelegt und ihm etwas zu dem Buch, das er neben sich liegen hatte, etwas erzählt und er hat sich ein bisschen entspannt. Plötzlich wurde die Tür mit einem Geschrei aufgeschlagen, Levi hat sich zu Tode erschrocken und weinte los. Der „Pipibecher-Junge“ stand im Raum und stürzte sich auf den Tisch mit Spielsachen, der in einer Ecke stand. Die Mutter kam dann kurz darauf nach, lachte mich an und meinte nur: „*lacht* Er will immer nur Spielzeug, es gefällt ihm. Er ist so, aber ich lasse ihn. (Dann zum Kind gerichtet) Komm mit.“ Sie schleppte ihn förmlich hinter sich her. Unnötig zu erwähnen, dass sie die Tür nicht zugemacht hat und ich mit meinem weinenden und halbnackten Kind jetzt dastand. Klasse!
Levi wurde dann untersucht und wir mussten dann zehn Minuten draußen im Wartezimmer das Ergebnis des Bluttests abwarten.
Wie es der Zufall wollte, kam die nächste Mutter mit ihrem Kind und wollte, dass es mit Levi spielt. Ich kam mir vor, wie im Zoo und bat sie, ihn einfach in Ruhe zu lassen, ihrem Kind zuliebe. Ich wurde natürlich wieder angeschaut, als wäre ich eine Mutter, die ihrem Kind den Umgang mit anderen Kindern nicht erlaubt. Nach einer Stunde in der Praxis war mir das echt so was von egal! Ich hatte einfach keine Lust mehr und wollte mit meinem Kind nach Hause. Plötzlich kam wieder der Junge, der uns ins Zimmer geplatzt ist, den Gang entlang gerannt und fand es total toll, dass seine Mutter ihm hinterher rennen muss. Babys und Kleinkinder, die am Boden spielten, wurden nicht beachtet und seine Mama hatte da sowieso kein großes Interesse daran. Ich fand diese Frau mittlerweil dann aufgerufen werden, nehmen sie das Kind und gehen ins Behandlungszimmer. Ohne aufzuräumen. Das sind immer so meine Lieblingseltern. So ein Verhalten finde ich „total klasse“. Da sollte e ziemlich respektlos. Statt ihrem Kind zu sagen, dass das so nicht in Ordnung ist, lässt sie ihn tun und machen und er nutzt das eben aus. Ich wusste nicht, ob mir das Kind oder die Mutter leidtun sollte. Als sie die Praxis endlich verließ, brachte sie es sogar noch fertig, allen anderen zuzulächeln und einen schönen Tag zu wünschen. Ich hätte am liebsten… egal!

Dann gibt es ja noch Eltern, die sich freuen, wenn das Kind im Wartezimmer alles ausräumt und man den Boden vor lauter Spielsachen nicht mehr sieht. Hauptsache, das Kind ist beschäftigt.
Und wenn sie dann aufgerufen werden, nehmen sie ihr Kind und verlassen den Raum. Natürlich, ohne aufzuräumen. Da sollte man dann eigentlich noch applaudieren.

Levi geht es inzwischen wieder gut und die Ärztin hat auch rausgefunden was er hatte. Es war ansteckend und er sollte andere Kinder meiden. Ich hoffe, den anderen Kindern geht es gut und er hat sie nicht angesteckt.

Auf den nächsten Besuch freuen wir uns natürlich schon. Vielleicht habe ich dann wieder was zu erzählen 🙂
Wie ist es bei euch so? Habt ihr auch Ähnliches erlebt? Erzählt mir etwas, hinterlasst einfach einen Kommentar, ich freue mich.

Habt noch einen schönen Sonntag und kommt gut in die neue Woche!

SimoneSIGNATUR

12 von 12 im April – Unser Alltag in Bildern

Hallo ihr Lieben,

es ist schon wieder der 12. und deshalb ist es wieder Zeit für unseren „Zwölften in Bildern“. Ich schreibe es gerade zwischen Packen (da wir morgen für ein paar Tage zu meinen Eltern fahren), Aufräumen, essen wollte ich auch noch was…. Wie auch immer, viel Spaß mit unserem Zwölften 🙂

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Morgens um 7.30 Uhr – auf dem Weg zu Oma, damit Mama arbeiten kann
Ohne Kaffee geht bei mir gar nix! Ich starte immer mit Kaffee meine Arbeit :)
Ohne Kaffee geht bei mir gar nix! Ich starte immer mit Kaffee meine Arbeit :)
Meinen Feierabend begann ich mit Frozen Yoghurt, etoppt mit KitKat und Erdbeeren. Damit habe ich mir den Weg zu Freundinnen versüßt, denn heute habe ich mit ihnen meine Brautschuhe ausgesucht. Logischerweise gibt's davon kein Bild :)
Meinen Feierabend begann ich mit Frozen Yoghurt, getoppt mit KitKat und Erdbeeren. Damit habe ich mir den Weg zu Freundinnen versüßt, denn heute habe ich mit ihnen meine Brautschuhe ausgesucht. Logischerweise gibt’s davon kein Bild. Aber wir waren erfolgreich, so viel kann ich sagen :)
Levi und die Schlüssel - momentan steht er total auf Schlüssel und hätte am Liebsten ständig welche in seinen Händen. Opa war heute so frei und hat ihm Omas Schlüsselbund gegeben. Der war dann aber irgendwann weg... (Jetzt im Moment ist er immer noch nicht aufgetaucht)
Levi und die Schlüssel – momentan steht er total auf Schlüssel und hätte am Liebsten ständig welche in seinen Händen. Opa war heute so frei und hat ihm Omas Schlüsselbund gegeben. Der war dann aber irgendwann weg… (Stand jetzt, also 4 Stunden später, ist er immer noch nicht aufgetaucht)
Während alle nach dem Schlüsselbund suchen, kriegt der "Täter" Hunger. Also erstmal eine Banane, bevor die Suche weitergeht. Banane geht immer!
Während alle nach dem Schlüsselbund suchen, kriegt der „Täter“ Hunger. Also erstmal eine Banane, bevor die Suche weitergeht. Banane geht immer!
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Er wollte mir unbedingt zeigen, wie er alleine dieses Tür-Hindernis überwindet und den Weg zum Hocker findet. Schlüssel suchen ist halt langweilig!
Bevor der Tag zu Ende geht, wird noch ein bisschen gelesen...
Bevor der Tag zu Ende geht, wird noch ein bisschen gelesen…
... was er aber nicht lange konnte. So hatte nun auch ich als Mama Feierabend :)
… was er aber nicht lange konnte. So hatte nun auch ich als Mama Feierabend :)
Und somit hatte ich Zeit, auch die #12von12 schnell zu zeigen.
Und somit hatte ich Zeit, auch die #12von12 schnell zu zeigen.

 

Nun ist aber wirklich Schluss für heute. Mein Liebster ist auch gerade auf dem Heimweg und bringt mir ’ne „Kleinigkeit“ mit. Mein Hunger ist stärker als das schlechte Gewissen.

Kommt gut durch die Nacht, bis bald!

 

SimoneSIGNATUR

Der Mops Graf Josi (gesponsert)

Ihr Lieben,

ich habe ja schon erzählt, dass ich Euch ein tolles Buch zeigen möchte. Endlich habe ich es geschafft und möchte Euch nicht weiter auf die Folter spannen. Da die Macher dieses Buches aus meiner Gegend kommen, freue ich mich natürlich ganz besonders, dass ich sie unterstützen und Euch das Buch vorstellen darf:

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Anselm ist ein unglücklicher Junge – er hat einen etwas ungewöhnlichen Namen, für den er oft verspottet wird und zudem noch eine Krankheit und deshalb hinkt er. Ein weiterer Grund für die anderen Kinder, sich über ihn lustig zu machen. Eines Tages hatte er seine Mutter dazu überredet, den Mops Graf Josi mit nach Hause zu nehmen und von da an hatte Anselm endlich einen Freund. Graf Josi trägt ein Halsband mit einem magischen Stein, dieser hat ganz besondere Kräfte und macht Anselm das Leben plötzlich leichter. Doch plötzlich ist der Stein verschwunden und Anselm merkt, dass er Kräfte hat, von denen er bislang nichts wusste….

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In diesem Buch wird eine tolle Geschichte erzählt, die Mamas, Papas, Omas, Opas und alle anderen, die es mit den Kindern lesen, erfreuen wird. In manchen Momenten findet man sich vielleicht auch selbst wieder und mit Sicherheit regt es auch zum Nachdenken an.

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Den Kindern soll es helfen, mehr Zutrauen zu sich selbst zu bekommen, die schönen Dinge des Lebens zu sehen und Verständnis für die – manchmal eben – unschönen Dinge aufzubringen.

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Die Kleinsten freuen sich über die wunderschönen Zeichnungen und für die etwas Größeren ist es sicherlich eine Anregung, über die Dinge zu sprechen, die in diesem Buch vorkommen. Man kann ihnen so nahebringen, dass kein Mensch perfekt ist und man jeden Menschen so nehmen soll, wie er ist.

Das ist für mich persönlich ein wichtiger Punkt. In der heutigen Zeit ist es leider nicht mehr so selbstverständlich, dass man seinen Mitmenschen Respekt entgegenbringt. Ich finde es wichtig, dass schon die Kleinsten darüber Bescheid wissen, dass es Menschen gibt, die Behinderungen, eine andere Hautfarbe und natürlich auch ganz unterschiedliche Charakter haben und dass sie diese und natürlich alle Anderen akzeptieren. „Anderssein“ sollte kein Grund für Hänseleien, Mobbing oder schlechtes Behandeln sein. Und wie kann man das Kindern besser beibringen als mit einem Buch?

Wenn ihr mehr über das Buch wissen möchtet, dann schaut einfach mal hier rein. Auf dieser Seite habt ihr auch die Möglichkeit, euch das Buch zu bestellen.

Oder ihr macht einfach mit bei meinem Gewinnspiel, denn ich verlose drei Exemplare von „Der Mops Graf Josi“. Was ihr dafür tun müsst?

Hinterlasst einfach unter dem Blogpost oder auf meiner Facebook-Seite unter dem Posting einen Kommentar und sagt mir, mit wem ihr dieses Buch lesen wollt und warum. Wer meine Facebook-Seite liked, kommt doppelt in den Lostopf. Ich bin sehr gespannt auf die Kommentare und freue mich, wenn ihr mitmacht.

Das Gewinnspiel endet am Donnerstag, den 14. April um 23:59 Uhr. Die Gewinner werden per Zufallsgenerator ausgelost. Teilnehmen können alle, die mindestens 18 Jahre alt sind und eine Lieferadresse in Deutschland haben. Die Gewinner müssen damit einverstanden sein, dass ihre Adressen zum Gewinnversand weitergegeben werden und deren Namen auf meiner Seite veröffentlicht werden. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit Facebook!

Erzähl‘ mal, Mama!

Viele Mamas kennen das: Die Schwangerschaft, die Geburt, die ersten Tage und Wochen danach… Entweder ist alles supertoll oder man hat das Gefühl, man hat komplett versagt. Gerade beim ersten Kind weiß man oft nicht, was einen erwartet. Oder was richtig und was falsch ist. Man ist sich auch mit Ratschlägen oft unsicher und fragt manchmal erst gar nicht nach, weil man nicht blöd dastehen will.

Dass es aber für alles eine Lösung gibt und vor allem, dass die schlechten Tage noch lange kein Anzeichen dafür sind, dass man eine schlechte Mutter ist, möchte ich euch in meiner Serie zeigen.
Ich habe einige Mamas interviewt.
Jeden Sonntag erzählt hier eine Mama von ihrem ersten Kind: Von ihrer Schwangerschaft, von der Geburt und natürlich – vom Mamasein.

Erzähl mal Logo-horz

Wie alt warst du bei der Geburt? Ich war 25
Wie hast du entbunden? Es war eine natürliche Geburt
In welcher Schwangerschaftswoche kam dein Kind auf die Welt?
Zehn Tage nach dem  errechneten Termin

Wie verlief deine Schwangerschaft? Falls du Beschwerden hattest, hast du vielleicht ein paar Tipps dagegen?
Ich hatte bis zur zehnten Woche leichte Übelkeit und Kopfschmerzen. Ansonsten verlief die Schwangerschaft problemlos. Ab der 36. Woche war jeder Schritt, jede Drehung zu viel und jede Position unbequem. Ich habe viele Abende und einige Nächte auf dem Pezziball verbracht. Das war der bequemste Platz.

Welche Erwartungen hattest du an die Geburt bzw. wie hast du sie dir vorgestellt? Hattest du spezielle Wünsche?
Ich hatte große Angst vor einem Kaiserschnitt und habe mir deshalb auch nur Gedanken über eine natürliche Geburt gemacht. Ich hatte an eine Wassergeburt gedacht und das auch in der Hebammensprechstunde besprochen, allerdings verging mir das während den Wehen in der Wanne ganz schnell. Durch den Geburtsvorbereitungskurs konnte man sich im Kopf schon etwas darauf einstellen, was auf einen zukommen könnte. Allerdings kommt es in der Regel anders als man denkt – so auch bei mir.

Beschreibe die Geburt in max. drei Sätzen
Es war eine sehr lange und anstrengende Geburt. Nach vielen Stunden in den Wehen kam unsere Tochter mit Hilfe der Saugglocke und einem tollen Hebammenteam zur Welt. Das war der schönste und gefühlvollste Moment in unserem Leben – der ganze Schmerz war vergessen.

Was würdest du im Nachhinein bei der Geburt anders machen?
Nichts. Ich denke, es muss genauso passieren wie es passiert. Das Baby kommt nicht schneller raus als es kann 🙂
Evtl. würde ich (wenn nochmal nötig) eine andere Art der Einleitung wählen

Erzähle etwas von den ersten drei Tagen als Mama
Die ersten sieben Tage haben wir im Krankenhaus verbracht und hatten unsere Tochter erst ab dem fünften Tag 24 Stunden bei uns, daher wurde die Freude durch die Angst und Sorge um sie etwas gedrückt.
Trotz Allem waren die ersten Momente unbeschreiblich schön. Wir konnten und wollten nicht aufhören, sie anzusehen. Liebe auf den ersten Blick 🙂

 

Wie war die Nachbetreuung durch die Hebamme? Würdest du deine Hebamme weiterempfehlen? Warum bzw. warum nicht? Was sollte man deiner Meinung nach bei der Suche nach einer Hebamme unbedingt beachten?
Ich würde meine Hebamme zu 100% weiterempfehlen. Sie war sehr interessiert, sehr hilfsbereit und wir haben ihr angesehen, dass ihr ihre Arbeit sehr viel bedeutet und ihr sehr viel daran liegt, das Bestmögliche weiterzugeben. Sie hat uns das Gefühl gegeben, wir sind mit allen „Problemchen“ und Sorgen nicht allein und alles sei normal wie es ist.
Ich würde darauf achten, dass sie Tipps und Tricks rund um das Thema Stillen weitergeben kann und bemüht ist, zu helfen wenn es nicht auf Anhieb klappt (wem das wichtig ist). Auch war es schön zu sehen, dass sie sich viel Zeit genommen hat, uns zuzuhören. Ausserdem war es für mich eine grosse Erleichterung, als sie meinen Bauch abgetastet und auch meine Narbe angesehen hat, und mir sagen konnte dass alles in Ordnung ist. Ich wollte eine Hebamme mit vielen Jahren Erfahrung und kann sagen, für uns war sie genau die Richtige.

 

Wie sah dein Mama-Alltag in den ersten drei Monaten aus?
Höhen und Tiefen. Aufstehen, Stillen, Kuscheln, Schlafen – im Wechsel. Wir haben uns schnell an den neuen Alltag gewöhnt und uns unserer Tochter und ihrem Rhythmus angepasst. Jeden Tag kam etwas Neues dazu, mit dem man lernen musste umzugehen. Die ersten drei Monate hat unsere Tochter nur auf unseren Armen verbracht, ob wach oder schlafend – daher waren es für den Körper sehr anstrengende Monate. Das ist aber gleichzeitig auch das Schönste gewesen, was ich heute vermisse.

Wie siehst du die Entwicklung deines Kindes? Hast du es oft mit anderen Babys verglichen und gemerkt, dass dein Kind noch nicht so weit ist? Wie war dein Gefühl dabei und was hast du daraus gelernt?
Jedes Kind hat seinen eigenen Rhythmus! Verglichen direkt habe ich nicht, beobachtet natürlich schon. In den verschiedenen Kursen mit anderen Babys wurde schnell klar, dass jedes Kind anders ist und anfängt etwas Neues zu tun, wenn es bereit dazu ist.
Unsere Tochter war (wie mir immer wieder gesagt wurde) mit vielen Dingen früh dran. Genauso gab es Dinge, welche andere Kinder bereits konnten und sie nicht. Das war mir unwichtig. Ich hatte keine Ahnung ob es früh oder nicht früh ist und ich habe auch nicht darauf gewartet dass etwas passiert – ich war jedes mal einfach überglücklich, ihr bei etwas Neuem zusehen zu können. Das ist bis heute so.

Wo hast du dir Rat geholt, wenn du etwas wissen wolltest?
Bei der Hebamme, Kinderärztin, Familie und Freunden. Durch verschiedene Gespräche und Meinungen konnte ich mir dann meine eigene bilden und habe mich dann auf mein Bauchgefühl verlassen.

Was hat dich komplett überfordert als Mama? Gab es einen Punkt, an dem du dachtest, es geht nicht weiter? Was war das und was würdest du diesbezüglich anders machen bzw. welche Lösung hast du gefunden?
In der Anfangszeit hatte unsere Tochter fast täglich mit Blähungen zu kämpfen. Nach ein paar Stunden mit meinem weinenden und schreienden Baby auf dem Arm war ich sehr oft verzweifelt und hatte auch oft die Gedanken etwas falsch zu machen. Sie tat mir unendlich leid.
Nach ein paar Wochen sind wir zur Osteopathin. Diese hat eine Verkrümmung der Halswirbel festgestellt. Bereits nach dem ersten Termin hat unsere Tochter erst mal nur geschlafen und war viel zufriedener und ausgeglichener. Auch die Blähungen wurden mit Hilfe durch pflanzliche Zäpfchen viel erträglicher. Ich würde sofort wieder zur Osteopathin gehen und viel früher einen Termin vereinbaren.

Wie stehst du zum Thema „Impfen“? Hattest du diese Meinung schon immer oder hat diese sich durch das Kind geändert? Und warum?
Für mich war das Neuland.
Wir haben viel zum Thema Impfen gelesen und auch verschiedene Meinungen dazu gehört und uns für das Impfen entschieden.

 

Was möchtest du den werdenden oder frischgebackenen Mamas noch gerne sagen?
Egal wie schwer oder anstrengend manche Dinge sein mögen – am nächsten Tag ist es besser!
Jeder Augenblick mit dem eigenen Kind ist einmalig. Wenn man sich weniger Fragen stellt und weniger nach Lösungen sucht, welche es vielleicht garnicht gibt, kann man eben diesen Augenblick glücklicher genießen.

Erzähl‘ mal, Mama!

Viele Mamas kennen das: Die Schwangerschaft, die Geburt, die ersten Tage und Wochen danach… Entweder ist alles supertoll oder man hat das Gefühl, man hat komplett versagt. Gerade beim ersten Kind weiß man oft nicht, was einen erwartet. Oder was richtig und was falsch ist. Man ist sich auch mit Ratschlägen oft unsicher und fragt manchmal erst gar nicht nach, weil man nicht blöd dastehen will.

Dass es aber für alles eine Lösung gibt und vor allem, dass die schlechten Tage noch lange kein Anzeichen dafür sind, dass man eine schlechte Mutter ist, möchte ich euch in meiner Serie zeigen.
Ich habe einige Mamas interviewt.
Jeden Sonntag erzählt hier eine Mama von ihrem ersten Kind: Von ihrer Schwangerschaft, von der Geburt und natürlich – vom Mamasein.

Erzähl mal Logo-horz

Wie alt warst du bei der Geburt? Ich war 26
Wie hast du entbunden? Ich habe normal entbunden
In welcher Schwangerschaftswoche kam dein Kind auf die Welt?
Auf den tag zum errechneten Termin in der 40. SSW

Wie verlief deine Schwangerschaft? Falls du Beschwerden hattest, hast du vielleicht ein paar Tipps dagegen?
Ich war im ersten Drittel sehr oft müde und kraftlos. Ab dem fünften Monat ging es mir bis auf kleinere Wehwechen im Rücken und der Hüfte eigentlich ganz gut und bis zum letzten Tag war ich immer unterwegs.

Welche Erwartungen hattest du an die Geburt bzw. wie hast du sie dir vorgestellt? Hattest du spezielle Wünsche?
Ich hatte den Wunsch, dass es schnell geht, aber ich lag zwölf Stunden in den Wehen. Ich habe mir eigentlich nie sonderlich viele Gedanken darüber gemacht, wie dieser Tag laufen wird.

Beschreibe die Geburt in max. drei Sätzen
Es war eine interessante Erfahrung.

Was würdest du im Nachhinein bei der Geburt anders machen?
Ich würde mir die PDA etwas eher setzen lassen 🙂

Erzähle etwas von den ersten drei Tagen als Mama
Sie waren sehr angenehm, meine Tochter hat viel geschlafen, ein wenig getrunken und hin und wieder musste ich die Windel wechseln.

Wie war die Nachbetreuung durch die Hebamme? Würdest du deine Hebamme weiterempfehlen? Warum bzw. warum nicht? Was sollte man deiner Meinung nach bei der Suche nach einer Hebamme unbedingt beachten?
Die Nachsorge-Hebamme, die ich durch die Klinik empfolen bekam, war eine unglaublich liebevolle Frau, die wusste was sie tut und mir mit sehr einfachen, aber sehr hilfreichen Tipps geholfen hat.

Wie sah dein Mama-Alltag in den ersten drei Monaten aus?
Ich konnte mit meiner Kleinen überall hin gehen, Tag und Nacht, denn sie hat viel geschlafen. Meine Nächte waren sehr lang 🙂

Wie siehst du die Entwicklung deines Kindes? Hast du es oft mit anderen Babys verglichen und gemerkt, dass dein Kind noch nicht so weit ist? Wie war dein Gefühl dabei und was hast du daraus gelernt?
Natürlich habe ich mein Kind mit anderen gleichaltrigen, jüngeren oder älteren Babys verglichen. Ich empfand sie jedoch als sehr normal, was mir zu meiner Beruhigung auch immer wieder versichert wurde.

Wo hast du dir Rat geholt, wenn du etwas wissen wolltest?
In keinem Heftchen!! Ich habe mir viel Rat bei meiner Schwester und einer sehr guten Freundin geholt. Mir ist ehrliche Meinung sehr wichtig. Ich habe mich auch oft an Bekannten oder Muttis, denen man so begegnet, orientiert, und so gesehen, was ich nicht machen würde oder was ich eben gut fand.

Was hat dich komplett überfordert als Mama? Gab es einen Punkt, an dem du dachtest, es geht nicht weiter? Was war das und was würdest du diesbezüglich anders machen bzw. welche Lösung hast du gefunden?
Als meine Kleine eine Woche alt war, fing sie plötzlich an zu schreien. Es ging über Stunden, sie hörte auf und fing immer wieder an. Alles vergebens – Windel, Hunger, Durst oder der Bauch – nix, alles war gut. Also rief ich meine Hebamme an, die mir sagte, ich sollte mich und das Baby obenrum komplett frei machen und mich mit ihr ins Bett legen und den Körperkontakt bewahren. Tatsächlich hat es geholfen, nach ein paar Minuten war sie friedlich und ruhig. Was auch immer sie hatte – es war weg. 

Wie stehst du zum Thema „Impfen“? Hattest du diese Meinung schon immer oder hat diese sich durch das Kind geändert? Und warum?
Ich finde Impfen sehr wichtig und habe alle nötigen Impfungen auch machen lassen. Risiken gibt es immer und bei allem, was wir im Alltag tun: Die Gefahr durch die nicht durchgeführten Impfungen sind wesentlich höher als beim Nicht-Impfen.

Was möchtest du den werdenden oder frischgebackenen Mamas noch gerne sagen?
Es gibt keine perfekte Mutti, auch wenn es Viele sein möchten. Vertraut eurem Instinkt und wenn doch einmal etwas ist, fragt lieber eure Mamis, Omas oder Tanten. 

Unsere Bilder des Tages #12von12

Ihr Lieben,

etwas verspätet gibt es heute die #12von12. Zwölf Bilder vom Zwölften eines Monats.

Da unser 12. März gar nicht so spektakulär war und wir den Tag zu Hause verbracht haben, zeige ich euch mal, was derzeit Levis meistgenutzten Spielzeuge bzw. „Geräte“ sind. Bitte entschuldigt die verwackelten Bilder. Ich habe alles versucht, aber so schnell wie der Kleine ist, kann es manchmal eben kein scharfes Bild geben. Willkommen in unserem Alltag:

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Oma und Opa kamen zu Besuch. Denen musste gleich mal gezeigt werden, wie gut das Laufen an der Hand schon klappt.
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Eine Runde mit Oma gedreht und endlich geschlafen. Mittagsschlaf hat der junge Mann ja nicht nötig, wenn Oma und Opa da sind. Da half nur unser Buggy!
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Schwabe durch und durch – erst rechnen, dann Geld ausgeben! Früh übt sich, was ein echter Schwabe sein will.
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Das ist Gustav, Levis Hüpf-Rentier :)
BobbyCar
Unser Superman auf seinem Bobby-Car. Seit Kurzem weiß er, wie es funktioniert
Wagen
Levi’s heißgeliebter Lauflernwagen. Mit ca. elf Monaten fiel ihm einmal spät am Abend ein, dass damit ja etwas anzufangen ist und lief damit die Wohnung auf und ab. Seitdem nutzt er es gerne, um von A nach B zu kommen. Um die Kurve, Ecken und Umdrehen sind kein Problem :)
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Samstag ist natürlich Bundesliga und Levi verfolgte am Abend das Topspiel der Bayern. Ein 5:0-Sieg gegen Werder. Passt :)
Laufen
Er tut es *freu* Wir lassen ja schon länger los, wenn er steht und bis jetzt hat er sich nur ein paar Schritte alleine getraut. Jetzt, wo Oma und Opa da waren (die er leider nicht so oft sieht), hat er sein Bestes gegeben und läuft nun alleine durch die Wohnung. Ich könnte platzen vor Stolz. Mein Kind wird groß <3
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So ein langer Tag macht müde – ab in den Schlafanzug und dann ins Bett.

 

Bis zum 12. April 🙂

SimoneSIGNATUR

Erzähl‘ mal, Mama!

Viele Mamas kennen das: Die Schwangerschaft, die Geburt, die ersten Tage und Wochen danach… Entweder ist alles supertoll oder man hat das Gefühl, man hat komplett versagt. Gerade beim ersten Kind weiß man oft nicht, was einen erwartet. Oder was richtig und was falsch ist. Man ist sich auch mit Ratschlägen oft unsicher und fragt manchmal erst gar nicht nach, weil man nicht blöd dastehen will.

Dass es aber für alles eine Lösung gibt und vor allem, dass die schlechten Tage noch lange kein Anzeichen dafür sind, dass man eine schlechte Mutter ist, möchte ich euch in meiner Serie zeigen.
Ich habe einige Mamas interviewt.
Jeden Sonntag erzählt hier eine Mama von ihrem ersten Kind: Von ihrer Schwangerschaft, von der Geburt und natürlich – vom Mamasein.

Erzähl mal Logo-horz

Wie alt warst du bei der Geburt? 36
Wie hast du entbunden? Es war ein geplanter Kaiserschnitt, da mein Sohn mit dem Kopf nach oben lag
In welcher Schwangerschaftswoche kam dein Kind auf die Welt?
Acht Tage vor errechnetem Geburtstermin

Wie verlief deine Schwangerschaft? Falls du Beschwerden hattest, hast du vielleicht ein paar Tipps dagegen?
Die Schwangerschaft war super. Ich habe es genossen, als die Leute im Bus aufgestanden sind, um mich sitzen zu lassen.. 🙂 Gegen Schluß hatte ich Rückenschmerzen und Sodbrennen. Rückenschmerzen hatte ich durch Osteopathie ganz gut im Griff. Es war alles auszuhalten und nicht so schlimm. Die Freude über die Schwangerschaft hat immer überwogen.

Welche Erwartungen hattest du an die Geburt bzw. wie hast du sie dir vorgestellt? Hattest du spezielle Wünsche?
Ich habe mir eine normale Geburt gewünscht und hätte mein Kind gerne in der Geburtswanne zur Welt gebracht.

Beschreibe die Geburt in max. drei Sätzen
Geplanter Kaiserschnitt, gescheiterte Spinalanästhesie, gescheiterte Tests, daher Schmerzen beim Öffnen der obersten Bauchdecke. Nach gefühlter Ewigkeit endlich die Erlösung durch Vollnarkose. Durch die doppelte Narkose war ich einige Stunden außer Gefecht, dabei wurde nebenbei bemerkt: Falsche Lagerung meiner Wenigkeit, daher wurde der Nerv am Arm eingeklemmt (ich hatte ein Jahr lang Probleme mit der Bewegung von zwei Fingern der rechten Hand). Der restliche Tag war geprägt von Erbrechen, gegen Spätnachmittag habe ich dann erst mein Kind bewusst wahrgenommen.

Was würdest du im Nachhinein bei der Geburt anders machen?
Ich würde mich im Nachhinein für eine Steißgeburt entscheiden

Erzähle etwas von den ersten drei Tagen als Mama
Emotionen pur. Mein Sohn war durch die Geburt sehr gestresst, daher weinte er sehr viel. Im Krankenhaus war viel los, deshalb habe ich mich nicht sehr gut aufgehoben gefühlt. Ich war auch gestresst, übermüdet, aber komischerweise trotzdem überglücklich und überwältigt.

Wie war die Nachbetreuung durch die Hebamme? Würdest du deine Hebamme weiterempfehlen? Warum bzw. warum nicht? Was sollte man deiner Meinung nach bei der Suche nach einer Hebamme unbedingt beachten?
Meine Hebamme war sehr gut gewählt. Durch den Stress kam die Milch nicht richtig – aber sie hat keinen Druck gemacht.
Zwei Wochen nach der Geburt hatte ich einen Muttermundverschluß. Sie hat ihn rechtzeitig erkannt und mich ins Krankenhaus geschickt. Hätte böse ausgehen können, hätte sie nicht so gut reagiert. Ich habe mich bei ihr gut aufgehoben gefühlt.

Wie sah dein Mama-Alltag in den ersten drei Monaten aus?
Chaotisch. Nach 20 Jahren Vollzeit-Arbeit musste ich mich erstmal an die Mamarolle gewöhnen.
Erstmal war ich mit meinen körperlichen Beschwerden noch sehr beschäftigt, dann brauchte ich lange, um zwischen Stillen, Abpumpen und Fläschchen geben meinen Rhythmus zu finden. Auch dauerte es einge Zeit, bis ich mich an meinen Sohn gewöhnte! Ich habe mehr als drei Monate gebraucht, um meinen Weg zu finden.

Wie siehst du die Entwicklung deines Kindes? Hast du es oft mit anderen Babys verglichen und gemerkt, dass dein Kind noch nicht so weit ist? Wie war dein Gefühl dabei und was hast du daraus gelernt?
Klar habe ich ihn immer mit seinem Halbbruder verglichen. Bei ihm war es eine Traumgeburt, er war vom ersten Tag an tiefenentspannt. Dieses mal war alles anders. Er ist ganz anders. Er ist genau genommen der unruhigste Zipfel auf Gottes Erdboden 🙂 Kein Kind ist wie das Andere, nicht mal Geschwister. Oder wie in unserem Fall Halbgeschwister. Der Kleine ist ein Schatz, genauso wie sein Halbbruder. Wir haben aufgehört zu vergleichen und angefangen, über das Leben zu staunen. 🙂

Wo hast du dir Rat geholt, wenn du etwas wissen wolltest?
Ich habe Freundinnen mit Babys oder Kleinkindern. Mit ihnen tausche ich mich aus.

Was hat dich komplett überfordert als Mama? Gab es einen Punkt, an dem du dachtest, es geht nicht weiter? Was war das und was würdest du diesbezüglich anders machen bzw. welche Lösung hast du gefunden?
Mich hat eigentlich nur die Geburt überfordert und die Tage danach. Ich würde normal gebären.

Wie stehst du zum Thema „Impfen“? Hattest du diese Meinung schon immer oder hat diese sich durch das Kind geändert? Und warum?
Wir lassen alles impfen, so wie es unser Kinderarzt rät. Ich mache mir über mögliche „Impfschäden“ keine Gedanken.

Was möchtest du den werdenden oder frischgebackenen Mamas noch gerne sagen?
Erfreut euch an jedem einzelnen Moment der Schwangerschaft oder mit einem Baby. Haltet ihn fest, die Zeit vergeht viel zu schnell!

Erzähl‘ mal, Mama!

Viele Mamas kennen das: Die Schwangerschaft, die Geburt, die ersten Tage und Wochen danach… Entweder ist alles supertoll oder man hat das Gefühl, man hat komplett versagt. Gerade beim ersten Kind weiß man oft nicht, was einen erwartet. Oder was richtig und was falsch ist. Man ist sich auch mit Ratschlägen oft unsicher und fragt manchmal erst gar nicht nach, weil man nicht blöd dastehen will.

Dass es aber für alles eine Lösung gibt und vor allem, dass die schlechten Tage noch lange kein Anzeichen dafür sind, dass man eine schlechte Mutter ist, möchte ich euch in meiner Serie zeigen.
Ich habe einige Mamas interviewt.
Jeden Sonntag erzählt hier eine Mama von ihrem ersten Kind: Von ihrer Schwangerschaft, von der Geburt und natürlich – vom Mamasein.

Erzähl mal Logo-horz

Wie alt warst du bei der Geburt? 28
Wie hast du entbunden? Auf normalem Weg
In welcher Schwangerschaftswoche kam dein Kind auf die Welt?
In der 40. SSW

Wie verlief deine Schwangerschaft? Falls du Beschwerden hattest, hast du vielleicht ein paar Tipps dagegen?
Meine Schwangerschaft verlief soweit problemlos! Gegen Ende hatte ich Eisenmangel  und musste Tabletten nehmen!

 

Welche Erwartungen hattest du an die Geburt bzw. wie hast du sie dir vorgestellt? Hattest du spezielle Wünsche?
Ich hoffte, dass alles gut und ohne Komplikationen verläuft und dass die Geburt nicht solange dauert! Mein Wunsch war eigentlich, in die Badewanne zu gehen bis es zu spät ist, eine PDA zu bekommen, da ich davor sehr Angst hatte! 

Beschreibe die Geburt in max. drei Sätzen
Ich hatte in der Nacht einen Blasensprung und wurde dann Mittags eingeleitet, da es nicht voran ging! Nach dem Einleiten fingen sehr schnell starke Wehen an, am Abend bekam ich dann eine PDA, da ich keine Kraft mehr und starke Schmerzen hatte.  Am frühen Morgen kam dann unsere Kleine gesund zur Welt!

Was würdest du im Nachhinein bei der Geburt anders machen?
Nichts… Die Hebammen waren sehr freundlich und haben mir mit ihrem Zuspruch sehr geholfen. Ich fühlte mich wohl und gut aufgehoben.

Erzähle etwas von den ersten drei Tagen als Mama
Ich war überglücklich und freute mich darauf, mein Kind kennenzulernen! Da der Papa auch da war, konnten wir die Zeit gleich zu dritt genießen!

Wie war die Nachbetreuung durch die Hebamme? Würdest du deine Hebamme weiterempfehlen? Warum bzw. warum nicht? Was sollte man deiner Meinung nach bei der Suche nach einer Hebamme unbedingt beachten?
Ich fand meine Hebamme sehr gut und würde sie auch weiterempfehlen! Sie war für mich da, wenn ich fragen hatte, war sehr einfühlsam und gab mir auch das Gefühl, dass ich soweit alles richtig mache.

Wie sah dein Mama-Alltag in den ersten drei Monaten aus?
Die ersten Nächte waren anstrengend, da unsere Kleine Tag und Nacht etwas verwechselt hat! Dadurch hatte ich tagsüber Zeit, meinen Haushalt zu machen, da sie da ihren Schlaf nachholte! Ansonsten verliefen die ersten drei Monte entspannt und vergingen sehr schnell! 

Wie siehst du die Entwicklung deines Kindes? Hast du es oft mit anderen Babys verglichen und gemerkt, dass dein Kind noch nicht so weit ist? Wie war dein Gefühl dabei und was hast du daraus gelernt?
Klar habe ich mein Kind mit anderen Kindern verglichen und manchmal habe ich mich gefragt, warum mein Kind Manches noch nicht macht, was andere schon können. Dafür konnte sie andere Sachen! Aber jedes Kind entwickelt sich anders und braucht für manches einfach etwas länger, was aber auch überhaupt nicht schlimm ist! Man sollte sein Kind eigentlich  nicht mit anderen vergleichen 

Wo hast du dir Rat geholt, wenn du etwas wissen wolltest?
Ich habe mich auf mein Gefühl verlassen oder fragte meine Hebamme, andere Mamas oder die Omas. 

Wie stehst du zum Thema „Impfen“? Hattest du diese Meinung schon immer oder hat diese sich durch das Kind geändert? Und warum?
Wir lassen impfen!

Was möchtest du den werdenden oder frischgebackenen Mamas noch gerne sagen?
Ein Kind ist etwas Einzigartiges und das Schönste auf der Welt! Lasst euch von Anderen nicht verrückt machen. Ihr wisst selber genau, was euer Kind braucht oder nicht! Genießt jeden Tag, die Zeit vergeht so wahnsinnig schnell! 

Mama werden ist nicht schwer, Mama sein dagegen… eigentlich auch nicht!

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